Sport-Infos über Kitesurfing
Kitesurfen oder auch Kiteboarden ist aus dem Windsurfen entstanden, wobei man anstelle des Segels einen „Kite“ (Lenkdrachen) für die Fortbewegung verwendet.
Der Sportler befindet sich dabei auf dem „Board“, einer Art Surfbrett, und wird gezogen durch einen „Kite“, auch Windschirm oder kurz Schirm genannt.
Das Kitesurfboard ist ähnlich wie ein Wakeboard, Snowboard oder Surfbrett aufgebaut; typischerweise ist es zwischen 120 und 165 cm lang und etwa 26 bis 45 cm breit. Die Kraftübertragung der Steuerungsbewegungen der Füße auf das Brett erfolgt in den meisten Fällen über Fußschlaufen, doch es werden vereinzelt auch feste Bindungen eingesetzt. Damit das Brett nach einem Sturz nicht wegtreibt, sichern einige Kiter ihr Board über eine aufrollbare Leinenverbindung, der sogenannten Boardleash. Diese ist mit dem Trapezgurt verbunden und sollte aus Sicherheitsgründen nur mit einem Helm und einer Prallschutzweste verwendet werden. Die Mehrzahl der Kiter verzichtet daher auf die Leash, da ein verlorenes Brett auch erschwommen werden kann. Anfängern ist von einer Leinenverbindung aus Sicherheitsgründen abzuraten. Insbesondere die Verwendung der weit verbreiteten elastischen Leash ist zu vermeiden, da im Fall eines Boardverlustes das Brett leicht zu einem gefährlichen Federgeschoss werden kann. Kitesurfboards weisen harte, scharfe Kanten und eine widerstandsarme, flache Bauweise auf. Neben diesen klassischen Kitesurfboards werden teilweise auch klassische Surfboards, beispielsweise zum Wellenreiten, verwendet.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kiteboarden