Sport-Infos über Brazilian Jiu-Jitsu
Das Brasilianische Jiu-Jitsu (kurz „BJJ“), ist eine Abwandlung und Weiterentwicklung der japanischen Kampfkunst Jiu Jitsu, welche den Schwerpunkt auf Bodenkampf legt, wobei im Training trotzdem Wurftechniken im Stand unterrichtet werden.
In der sportlichen Variante messen sich Kämpfer in verschiedenen Gewichts- und Anfänger/Fortgeschrittenen Klassen, die nach der Gürtelfarbe der Kämpfer eingeteilt sind. Diese Abstufung der Gürtel im BJJ unterscheidet sich von anderen japanischen Gürtelsystemen. Die Farben, vom Anfänger zum Meister, sind weiß - blau - lila - braun - schwarz. Traditionell werden im BJJ die Gürtel von dem Meister (in der Regel ein Schwarzgurt) an seine Schüler "verliehen". Hierbei ist weniger entscheidend, wie lange die Person BJJ bereits ausübt, sondern eine "beltpromotion" (Gürtelverleihung) findet anhand des Erfolges statt, den die Schüler im Training oder auf Wettkämpfen unter Beweis stellen konnten. Viele Schulen vergeben auch noch bis zu vier Streifen pro Gurt, die zusätzlich eine Feinabstufung des Könnens darstellen sollen. Theoretisch sollte ein höher graduierter Kämpfer (höhere Gürtelfarbe bzw. mehr Streifen bei der gleicher Gürtelfarbe) gegen einen nieder graduierten Kämpfer gewinnen (können).
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Brazilian_Jiu-Jitsu