Um 13.44 Uhr MESZ hat Dr. Jacques Rogge, der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, in Kopenhagen verkündet: Siebenerrugby und Golf sind bei den Olympischen Sommerspielen 2016 und 2020 offizielle Wettkampf-Sportarten.
Diese Entscheidung traf die 121. Session des IOC in einzelner und geheimer Abstimmung, nachdem sich beide Sportarten seit 10 Uhr nochmals präsentieren und die zahlreichen Fragen der IOC-Mitglieder beantworten durften.
Damit ging der 81 Jahre währende Kampf des Rugbysports um die Rückkehr zu Olympia erfolgreich zu Ende. Der Glückwunsch des DRV gilt dem International Rugby Board (IRB), seinem Präsidenten Bernard Lapasset, seinem Generalsekretär Mike Miller und der kleinen Bewerbungscrew mit u.a. Argentiniens Kapitän Agustin Pichot, die in den letzten Jahren phantastische Arbeit geleistet und Rugby auf sympathische Weise repräsentiert hatten.
Der DRV hat sich auf diese Entscheidung sorgfältig vorbereitet und hält am 16. und 17. Oktober 2009 in Hannover eine Präsidiumssitzung ab, bei der der “Arbeitsplan DRV nach Olympia 2016” abschließend beraten und beschlossen wird. Dieser Arbeitsplan sieht erhebliche Änderungen in der organisatorischen und sportlichen Struktur des deutschen Rugbys vor und wird am 19. Oktober 2009 in voller Länge auf http://www.rugby.de veröffentlicht.
Kommentar eines Lesers des Rugby-Journal:
Nun, da fehlen doch ein paar ganz wesentliche Details, die u.a.s sozusagen. Auf die sollte doch nicht verzichtet werden, mit Verlaub. Denn Fürsprecher der Bewerbung um die Aufnahme des 7er Rugby in das olympische Programm waren neben Jonah Lomu auch die Kasachische Spielerin und Schiedsrichterin Anastassiya Khamova und Humphrey Kayange aus Kenia sowie die Australische 7er Kapitänin Cheryl Soon. Mit Verlaub leisten diese Menschen für das 7er Rugby phantastische Arbeit. Vielen Dank für die geschätzte Aufmerksamkeit.